„Die Diözese säkularisiert das Kloster“.

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Vor einiger Zeit hatten wir Frau Rosina Stephan von der Altbayerischen Heimatpost hier im Kloster zu Gast, die bewiesen hat, was Qualitätsjournalismus vermag. Sie hat ausführlich und gründlich recherchiert und hat auf der dadurch gewonnenen soliden Faktengrundlage einen sehr informativen und fundierten Artikel über unser Kloster verfasst, den wir hiermit allen, die ihn noch nicht gelesen haben sollten, im PDF-Format zugänglich machen möchten: „Die Diözese säkularisiert das Kloster“

Filmbeitrag der Associated Press über Kloster Altomünster

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Vor einiger Zeit hatten wir an dieser Stelle bereits den Artikel des Chefkorrespondenten der Associated Press für Deutschland, David Rising, über unser Kloster in einer eigenen Übersetzung veröffentlicht. Mittlerweile ist im Internet auch ein Teil des Filmmaterials, das bei dem Besuch im Dezember 2016 entstanden ist, verfügbar, welches wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten wollen. Das unkommentierte Video im Originalton wurde auf gloria.tv unter dem Titel „Nun resists Vatican attempt to shut German abbey“ veröffentlicht.

Die Sieben Heiligen Zufluchten

Die Sieben Heiligen Zufluchten

Wir haben diese Woche unser regelmäßiges Montagsgebet für die Erhaltung unseres Klosters als Andacht zu den Heiligen Zufluchten gehalten. Diese zwischenzeitlich etwas in Vergessenheit geratene Andachtsform, die ihre Blütezeit im Barock erlebte, hat eine ihrer Wurzeln in unserer birgittinischen Liturgie wie sie bis zu den Reformen der 1960er Jahre gefeiert wurde, weswegen wir hier ein wenig näher darauf eingehen möchten.

Als die Sieben Heiligen Zufluchten, das heißt als jene Mächte, deren Anrufung den Gläubigen in ihrer Bedrängnis die größte und sicherste Hilfe verspricht, gelten

  1. Die allerheiligste Dreifaltigkeit
  2. Der gekreuzigte Heiland
  3. Jesus im Allerheiligsten Sakrament des Altares
  4. Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria
  5. Die neun Chöre der heiligen Engel
  6. Die Heiligen und Seligen des Himmels
  7. Die Armen Seelen des Fegfeuers

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Forscher in Sorge über Schicksal des „heiligen Büchergrals“ einer deutschen Abtei

Diese Aufnahme entstand im Februar 2013.

Diese Aufnahme entstand im Februar 2013.

Aus dem Englischen übersetzt

Altomünster, Deutschland (AP) – Sie war staubig, vollgepfercht und in größerer Unordnung, aber als die Kunsthistorikerin Eva Lindqvist Sandgren die Bibliothek in der Abtei Altomünster betrat, die mehr als fünf Jahrhunderte lang für jedermann außer den Nonnen des deutschen Klosters tabu war, wusste sie sofort, dass sie einen großen Schatz erblickte.

Die staubigen Regale enthielten ihrer Schätzung nach wenigstens 500 Bücher einschließlich kostbarer illuminierter Handschriften (Anm.: „illuminiert“ heißt, mit Buchmalereien versehen) aus dem 16. Jahrhundert; Gesänge, die vom einzig von Frauen geleiteten Birgittenorden genutzt wurden sowie Prozessionalien (Anm.: liturgische Bücher, die Texte und Gesänge enthalten, die während einer Prozession gebetet und gesungen werden), die überquellen von farbenfrohem religiösem und ornamentalem Dekor an ihren Rändern.

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