Bekenntnisse für unsere Zeit

Der Heilige Augustinus in der Stiftsbasilika im Chorherrenstift St. Florian in Österreich.

Der Heilige Augustinus in der Stiftsbasilika im Chorherrenstift St. Florian in Österreich.

Kulturtipps (II) – „Augustinus Bekenntnisse“

Die Bekenntnisse des Augustinus sind zeitlos und passen gerade deshalb in unsere Zeit. Für den emeritierten Papst Benedikt XVI. war Aurelius Augustinus ein theologischer Leitstern, den er den „großen Meister Augustinus“ nannte. Die Schriften des Augustinus waren dem Kirchenmann und Kardinal Josef Ratzinger geistige Nahrung und Begleitung, erfreuen und bereichern Benedikt XVI. bis in unsere Tage. Die autobiographischen Betrachtungen des großen Kirchenlehrers Augustinus legen schon im Titel ein Zeugnis großer Offenheit ab – Confessiones (Bekenntnisse). Als Augustinus um das Jahr 400 nach Christus Bischof von Hippo war, einer römischen Region im heutigen Algerien, verfasste er diese richtungsweisende Gedankenwelt.

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Gotthilf Fischer zu Besuch in Altomünster

Von links: Mutter Apollonia, Postulantin Claudia, Gotthilf Fischer (Vordergrund), Jörg Fehlner und Schwester Walburga.

Von links: Mutter Apollonia, Postulantin Claudia, Gotthilf Fischer (Vordergrund), Jörg Fehlner und Schwester Walburga.

Heute auf den Tag genau vor einem Jahr, am 24. November 2015, besuchte uns der berühmte Chorleiter Gotthilf Fischer in Altomünster. In der kontemplativen Atmosphäre unseres Klosters verbrachte er ein paar ruhige Tage und ließ es sich natürlich nicht nehmen, eine Runde mit uns zu singen. Wir denken gerne an diese schönen Tage im November 2015 zurück und schließen ihn in unsere Gebete ein!

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Katakombenheilige

Die Gebeine der heiligen Martha befinden sich unter dem Altar im Nonnenchor.

Die Gebeine der heiligen Martha befinden sich unter dem Altar im Nonnenchor.

Anno 1578 entdeckte man in einem Labyrinth aus unterirdischen Begräbnisgängen zu Rom die Gebeine Tausender frühchristlicher Märtyrer. Neun davon kamen am 12. September 1694 nach Altomünster. Die heilige Mercuria und ihre Kinder Fortunatus und Victoria stehen aufrecht in den Hochaltären des Herrenchors. Der heilige Alexander und der heilige Maximian ruhen in sitzender Haltung in den Hochaltären im Beichtraum. Der heilige Sebastian und der heilige Maximilian liegen unter den Altären im Kirchenschiff, die heilige Martha unter unserem Altar im Nonnenchor. Die heilige Clementia befindet sich in Einzelteilen in unserem Kapitelsaal.

Ausgestellt in kunstvollen Schreinen dienen diese sogenannten „Katakombenheilige“ – von den Ordensschwestern in prächtigen Gewändern gekleidet und aufwendig mit Gold und Edelsteinen verziert – als Beschützer der katholischen Gemeinde. In unserem Kloster St. Birgitta in Altomünster beten wir regelmäßig zu den Märtyrern, deren heilige Leiber in unserer Pfarr- und Klosterkirche ruhen. Die Gebeine der Märtyrer sind in der Pfarrkirche ausschließlich im November zu sehen, da der Monat November in besonderer Weise den Verstorbenen gewidmet ist – und zwar nicht nur den armen Seelen, sondern auch allen Heiligen. Den Rest des Jahres sind sie hinter gemalten Altarbildern verborgen.

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Birgittinisches Gebet- und Gesangbuch

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Nach Einführung der neuen liturgischen Bücher durch den seligen Paul VI. kam unser altes birgittinische Antiphonarium außer Gebrauch, da wir seither das deutsche Stundenbuch und das Antiphonale zum Stundengebet von 1979 verwenden. Wir singen und beten aber nach wie vor einige Eigentexte aus der birgittinischen Tradition, die wir in einem eigenen kleinen Büchlein zusammengestellt haben. Dieses möchten wir nachfolgend mit Ihnen teilen.

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