Zum 80. Geburtstag von Papst Franziskus

Heiliger Vater,

Gottes reichen Segen zu Ihrem 80. Geburtstag wünschen wir Ihnen aus dem Birgittenkloster Altomünster.

Ihre Sr. M. Apollonia und Postulantin Claudia

Sie haben Ihren Geburtstag gerade am ersten Tag der O-Antiphonen, die das Weihnachtsfest einleiten – dieser 17. Dezember ist geprägt durch die Antiphon „O Weisheit“, „O Sapientia“. Diese göttliche Weisheit möge Ihnen Gott der Herr weiterhin in hohem Maße verleihen, Ihnen, dem Stellvertreter Christi auf Erden.

Ad multos annos!

Das Luciafest

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Nach guter schwedischer Tradition wird alljährlich am 13. Dezember das Luciafest gefeiert. Dieses geht zurück auf die Heilige Lucia von Syrakus, die sich einst zur Jungfräulichkeit verpflichtete sowie den Armen und Schwachen stets helfend zur Seite stand. Bis ins Jahr 1583 und mithin bis zur gregorianischen Kalenderreform war der 13. Dezember der dunkelste Tag des Jahres, die Wintersonnenwende, und wurde mit einem Lichterfest gefeiert. Heute ist das Luciafest ein typischer schwedischer Brauch, der das Weihnachtsfest einläutet. Auch in unserem Kloster St. Birgitta in Altomünster feierten wir heute um 6 Uhr in der Früh das Lichterfest.

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Willkommener Besuch

Priesteramtskandidaten

In Begleitung von Pater Clemens besuchten uns am Dienstagnachmittag, 6. Dezember, acht Priesteramtskandidaten in unserem Kloster St. Birgitta in Altomünster. Es war uns große Ehre und Freude zugleich, die jungen Glaubensfreunde bei uns in Altomünster empfangen und am Kaffeetisch bewirten zu können. Gerne kommen wir deshalb dem Wunsch von Pater Clemens nach und schließen sie fortan auf ihrem beschwerlichen Wege in unsere Gebete mit ein.

Aus Gottes Wort gemacht

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„Wie schufst du, O Gott, Himmel und Erde? Du schufst nicht Himmel und Erde im Himmel und auf Erden noch in der Luft und im Gewässer, denn das gehört mit zum Himmel und der Erde, noch hast du das Weltall im Weltall geschaffen, denn es gab ja nichts, wo es hätte geschaffen werden können, bevor es geschaffen wurde, dass es war. Nichts hieltest du in der Hand, damit du hättest Himmel und Erde schaffen können, denn woher hättest du gehabt, was du nicht geschaffen hattest? Was gibt es denn, was du nicht bist? Deshalb hast du gesprochen und es ist geworden und in deinem Worte hast du es gemacht.“

(Aurelius Augustinus, „Bekenntnisse“, ca. 397 bis 401)

Ohne Gott keine Ordnung

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„Es ist der Irrtum derer auszuschließen, die aus den Übeln der Welt folgern, dass Gott nicht ist. Sie fragen: Wenn Gott ist, woher dann das Übel? Aber man muss sagen: Wenn es das Übel gibt, dann gibt es Gott. Denn das Übel wäre nicht, wenn die Ordnung des Guten nicht bestünde, dessen Beraubung das Übel ist. Diese Ordnung wäre aber nicht, wenn Gott nicht wäre.“

Thomas von Aquin, „Summa contra gentiles“ („Über die Wahrheit des katholischen Glaubens“), 1260

Bekenntnisse für unsere Zeit

Der Heilige Augustinus in der Stiftsbasilika im Chorherrenstift St. Florian in Österreich.

Der Heilige Augustinus in der Stiftsbasilika im Chorherrenstift St. Florian in Österreich.

Kulturtipps (II) – „Augustinus Bekenntnisse“

Die Bekenntnisse des Augustinus sind zeitlos und passen gerade deshalb in unsere Zeit. Für den emeritierten Papst Benedikt XVI. war Aurelius Augustinus ein theologischer Leitstern, den er den „großen Meister Augustinus“ nannte. Die Schriften des Augustinus waren dem Kirchenmann und Kardinal Josef Ratzinger geistige Nahrung und Begleitung, erfreuen und bereichern Benedikt XVI. bis in unsere Tage. Die autobiographischen Betrachtungen des großen Kirchenlehrers Augustinus legen schon im Titel ein Zeugnis großer Offenheit ab – Confessiones (Bekenntnisse). Als Augustinus um das Jahr 400 nach Christus Bischof von Hippo war, einer römischen Region im heutigen Algerien, verfasste er diese richtungsweisende Gedankenwelt.

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