In der Vorwoche berichtete Bayern 2 in seinem Radioformat Theo.Logik über Mutter Apollonia und den Birgittenkonvent Altomünster. Gerne möchten wir deshalb die Gelegenheit ergreifen und uns insbesondere bei Bayern 2 Reporter Markus Kaiser sowie dem Redaktionsteam des Bayerischen Rundfunks für die unvoreingenommene Berichterstattung bedanken!
Archiv des Autors: mutterapollonia
Einladung zum Montagsgebet am 24. Oktober
In eigener Sache (III)
Liebe Christen, liebe Freunde, liebe Seitenbesucher, liebe Unterstützer,
so manch Fama rankt sich um den Versuch einer Wiederbelebung des Gästehauses unseres Klosters und damit verbundener Baumaßnahmen. Gerücht um Gerücht wurde gestreut und blieb leider in manchen Köpfen haften. Heute komme ich daher dem Wunsch vieler Leser nach und richte den Fokus auf diesen Sachverhalt.
Gerhard Ludwig Kardinal Müller
Ewiges Heil im Blick
„Wir dürfen die Menschen nicht täuschen, was die Sakramentalität der Ehe, ihre Unauflöslichkeit, ihre Offenheit auf das Kind und die fundamentale Komplementarität der beiden Geschlechter angeht. Pastorale Hilfe muss das ewige Heil im Blick haben.“
(Kardinal Gerhard Ludwig Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, Die Welt/N24, 4. September 2015)
Irdisches Festmahl
„Gleichgültig sind Sie keinem Katholiken. Wir brauchen ohnehin auch keine Esperanto-Kirche um jeden Preis. Der Katholizismus ist wie ein irdisches Festmahl. Wir Protestanten haben dazu nur eine Schale Vollkornbrot zu bieten.“
(Peter Gauweiler – CSU, evangelisch – über Glaubenspräfekt Gerhard Ludwig Müller, Die Welt/N24, Beitrag, 15. September 2016)
Einladung zum Montagsgebet am 17. Oktober
Gruß aus China

Von links: Pfarrer Lothar Kittelberger, Felix Magath, Sr. M. Apollonia Buchinger und Pfarrer Johannes Kiefmann.
Der Fußballtrainer Felix Magath über seinen Besuch in Altomünster
An meinen Besuch in Altomünster im April 2015 habe ich bis heute gute Erinnerungen. Die damalige Einladung der Priorin Mutter Apollonia nahm ich gerne und mit Neugierde an. Als ein von frühester Kindheit naturverbundener Mensch, hat mir schon die Anfahrt nach Altomünster gefallen und Entspannung geboten. Das Kloster Altomünster ist lebendiger Teil einer wunderbaren Landschaft und machte mir, trotz seines angejahrten Zustandes, großen Eindruck. Die Stille und Kraft des Ortes und der beeindruckende Gesamtbau mit seinen faszinierenden Kunstschätzen vermitteln einem auf Anhieb die große Tradition und Ruhe, welche von diesem Kloster ausgeht. Besonders haften blieb mir die allgegenwärtige Freundlichkeit der Gastgeberin Mutter Apollonia.
Einladung zum Montagsgebet am 10. Oktober
Verlässlichkeit und Opferbereitschaft

Das kontemplative monastische Leben, das großenteils weibliche Züge trägt, hat sich in der Stille des Klosters verwurzelt und kostbare Früchte der Gnade und der Barmherzigkeit hervorgebracht. Das kontemplative Leben in Frauenorden ist in der Kirche und für die Kirche stets die betende Mitte gewesen, ein Hort der Unentgeltlichkeit und reicher apostolischer Fruchtbarkeit, und es war ein sichtbares Zeugnis geheimnisvoller und mannigfaltiger Heiligkeit.
Im Laufe der Jahrhunderte hat die Erfahrung dieser Schwestern, die auf den Herrn als die erste und einzige Liebe (vgl. Hos 2,21-25) ausgerichtet war, eine Fülle an Früchten der Heiligkeit und der Mission hervorgebracht. Wieviel apostolische Wirkkraft wird von den Klöstern ausgestrahlt durch das Gebet und das Opfer! Wieviel Freude und Prophetie ruft das Schweigen der Klöster der Welt zu! Für die Früchte an Heiligkeit und Gnade, die der Herr von jeher durch das Klosterleben der Frauen hervorgerufen hat, lassen wir zum „höchsten, allmächtigen und guten Herrn“ unseren Dankeshymnus aufsteigen: » Laudato si’ «.
Liebe kontemplative Schwestern, was würde ohne euch aus der Kirche und aus all denen, die in den Randgebieten der Menschheit leben und an den Vorposten der Evangelisierung arbeiten? Die Kirche weiß euer Leben der Ganzhingabe sehr zu schätzen. Die Kirche verlässt sich auf euer Gebet und auf euer Opfer, um den Menschen unserer Zeit die frohe Botschaft des Evangeliums zu bringen. Die Kirche braucht euch!
(Papst Franziskus, VULTUM DEI QUAERERE, Auszug, Rom, 29. Juni 2016)
Paulus für Jung und Alt

Kulturtipps (I) – Alois Prinz: „Der erste Christ“
Dem Schriftsteller und Jugendbuchautor Alois Prinz gelang 2007 ein großer Wurf. Die Lebensgeschichte des Apostel Paulus unter dem Titel „Der erste Christ“ wendet sich generationsübergreifend an alle Menschen. Vor uns breitet sich ein buntes und spannendes Panorama von Abenteuerroman bis Christenlehre aus. Nie wird es uns dabei mit Paulus langweilig. Wer mit wachem Verstand und offenem Herzen liest, wird sich dem spannenden Lebens- und Erkenntnisweg des Schöpfers der christlichen Theologie nicht entziehen können, egal ob Jüngling oder Greis. Der Autor Prinz stellt den Apostel Paulus ganz lebendig auf die Seiten, zeigt unprätentiös den leidenschaftlichen Prediger und religiösen Visionär. Der Mensch Paulus scheint uns plötzlich wieder ganz aktuell, zum Greifen nah. Wie der einstige Christenverfolger zum charismatischen Verbreiter des Christentums wurde und aus Schwäche seine Stärke bezog, zeigt uns der Autor in einer einfachen und sehr verständlichen Sprache. Ein wunderbares Zeit- und Menschenpanorama öffnet sich vor unserem geistigen Auge. Die Tage werden kürzer, die Leseabende länger, das kommende Weihnachtsfest sucht nach Geschenken. Hier liegt ein kleines Meisterwerk vor, welches direkt vom Gabentisch die ganze Familie in trostvollem Zusammenhalt bereichern kann.
Kraft und Ruhe

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Karl-Heinz Brunner über Glaube und Politik
In unserer schnelllebigen Zeit ist es mir wichtig, für sich und andere Halt zu haben, einer inneren Stimme zu folgen. Der Glaube an etwas Höheres, unsere Verantwortung und weltanschauliche Überzeugungen können die Grundlage dazu bilden.
Vielleicht ist es der Glaube, der mir ethische Richtlinien für mein tägliches Handeln schenkt. Aufrichtig zu sein, Nächstenliebe walten zu lassen, mildtätig zu handeln und den Willen zu haben, etwas zum besseren verändern zu wollen. Auch, wenn es altmodisch klingen mag, aber dieser Glaube gibt mir Struktur, Halt und Ordnung. Er schafft Ruhe und Kraft. Dabei gilt für mich, dass es jedem Menschen selbst überlassen ist, ob er seine Kraft und Ruhe aus dem Glauben zieht – oder eben nicht. Nicht für jeden kann der Glaube oder gar die Kirche das Fundament bilden, auf das er sein Leben baut. Dabei ist interessant, dass es oft keine Rolle spielt, ob man einer genau definierten Religionsgemeinschaft angehört, denn man spürt, wie viele Menschen das gleiche, jedoch auf anderen Wegen suchen, was ich in meinem Glauben gefunden habe.





