Wir halten zusammen und geben nicht auf

Wir halten zusammen und geben nicht auf

Liebe Freunde, Unterstützer und Interessierte,

wir brauchen niemandem mehr zu sagen, was letzte Woche hier geschehen ist, denn alle Zeitungen waren voll davon. Uns erreichte in den vergangenen Tagen und erreicht weiterhin eine Vielzahl von Medienanfragen. Alle Medienvertreter waren sehr wohlwollend und verständnisvoll – Eigenschaften, die wir uns auch von anderen Personen gewünscht hätten – sodass wir ihre Anfragen gerne beantwortet haben. Dies hat allerdings viel Zeit in Anspruch genommen. Auch die nun zu organisierende und zum Erfolg zu führende Rechtsverteidigung gegen die über unsere Köpfe hinweg erfolgte Auflösung unseres Klosters wird viel Zeit und Arbeitskraft in Anspruch nehmen. Dennoch werden wir versuchen, uns auch in Zukunft an dieser Stelle zu Wort zu melden. Wir bitten weiterhin um das Gebet für uns und unser Kloster und grüßen alle recht herzlich.

Sr. M. Apollonia Buchinger und Postulantin Claudia Schwarz

 

Forscher in Sorge über Schicksal des „heiligen Büchergrals“ einer deutschen Abtei

Diese Aufnahme entstand im Februar 2013.

Diese Aufnahme entstand im Februar 2013.

Aus dem Englischen übersetzt

Altomünster, Deutschland (AP) – Sie war staubig, vollgepfercht und in größerer Unordnung, aber als die Kunsthistorikerin Eva Lindqvist Sandgren die Bibliothek in der Abtei Altomünster betrat, die mehr als fünf Jahrhunderte lang für jedermann außer den Nonnen des deutschen Klosters tabu war, wusste sie sofort, dass sie einen großen Schatz erblickte.

Die staubigen Regale enthielten ihrer Schätzung nach wenigstens 500 Bücher einschließlich kostbarer illuminierter Handschriften (Anm.: „illuminiert“ heißt, mit Buchmalereien versehen) aus dem 16. Jahrhundert; Gesänge, die vom einzig von Frauen geleiteten Birgittenorden genutzt wurden sowie Prozessionalien (Anm.: liturgische Bücher, die Texte und Gesänge enthalten, die während einer Prozession gebetet und gesungen werden), die überquellen von farbenfrohem religiösem und ornamentalem Dekor an ihren Rändern.

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Mutter Apollonia im Porträt

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In der Vorwoche berichtete Bayern 2 in seinem Radioformat Theo.Logik über Mutter Apollonia und den Birgittenkonvent Altomünster. Gerne möchten wir deshalb die Gelegenheit ergreifen und uns insbesondere bei Bayern 2 Reporter Markus Kaiser sowie dem Redaktionsteam des Bayerischen Rundfunks für die unvoreingenommene Berichterstattung bedanken!

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Besuch in Gnadenberg

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Am Mittwoch, 21. September 2016, nahmen wir – Mutter Apollonia und Postulantin Claudia Schwarz – auf Einladung des hiesigen Frauenbundes an einem Ausflug nach Gnadenberg in der Oberpfalz teil. Nach einer heiligen Messe besichtigten wir die restaurierten Teile des Klosters sowie die grandiose Ruine der ehemaligen Klosterkirche. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zur Besichtigung einiger markanter Gebäude in der Stadt Altdorf, die zeitgleich mit Kloster Gnadenberg entstanden war.

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In eigener Sache

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Liebe Christen, liebe Freunde, liebe Seitenbesucher, liebe Unterstützer,

ich möchte mich heute sehr persönlich und direkt an Sie wenden. Bedingt durch eine stark beachtete Medienberichterstattung der BILD-Zeitung und der Abendschau des Bayerischen Rundfunks über meine und unsere Situation sind viele Außenstehende an mich herangetreten und haben um mehr Information zur komplexen Materie der beabsichtigten Schließung des Klosters Altomünster und der akuten Gefährdung des Birgittenkonvents gebeten. Dem möchte ich in den nächsten Tagen hier in loser Folge gerne nachkommen, dabei einige Dinge näher beleuchten und Sachverhalte besser verdeutlichen.

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BILD Artikel vom 23. August 2016

Im Gespräch mit BILD-Reporter Torsten Huber.

Im Gespräch mit BILD-Reporter Torsten Huber.

Liebe Seitenbesucher, Freunde und Unterstützer!

Am gestrigen Dienstag, 23. August 2016, erschien im Regionalteil der BILD Zeitung München ein lesenswerter Beitrag über die bedauerliche Entwicklung rund um unser Birgittenkloster in Altomünster. Der erfahrene Reporter Torsten Huber zeichnet darin ein sehr sachliches, sich an Fakten orientierendes Bild meines Alltags und unseres Konvents in Altomünster – frei von Vorurteilen und ohne vorgefertigte Meinung. Journalistische Objektivität wurde hier groß geschrieben. So hatte auch ich endlich einmal die Gelegenheit, meine Sicht der Dinge unverstellt wiederzugeben.

Für diese jederzeit faire wie freundliche Herangehensweise möchte ich mich bei Torsten Huber und BILD herzlich bedanken!

Für alle Interessierten gibt es hier den direkten Link zum BILD Artikel im Online-Archiv.

Ihre Sr. M. Apollonia Buchinger

Stellungnahme

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Wir sind bestürzt und hielten so etwas im Europa unserer Tage nicht für möglich. Mit großer Trauer, aber umso größerer Bewunderung solidarisieren wir uns mit einem standhaften Priester, der von der französischen Polizei aus einem Gotteshaus geschleift wurde, weil er eine Kirche vor der Profanierung schützen wollte. Mit Bitterkeit und Angst im Herzen fühlt man sich wieder an die Zeiten der Jakobiner erinnert.

Hier zwei Links zur traurigen Geschichte:

Kritik an Kirchenräumung in Paris – kath.net
Shocking moment riot police drag a priest out of a french church – www.dailymail.co.uk

Auch in Altomünster breitet sich unter den Ordensfrauen des Birgittenkonvents Angst und Trauer aus. Längst gibt es in hiesigen Medien fatale Stimmungsmacher, die uns brandmarken und offenbar ein ähnliches Schicksal wünschen. Wie sonst wäre es zu erklären, dass die Süddeutsche Zeitung einen Reporter ungehindert gewähren lässt, der ständig Behauptungen streut, die Auflösung unseres Klosters stehe kurz bevor, ohne mit einem Teil der Betroffenen je ein Wort gewechselt zu haben, dabei Tatsachen verdreht und falsche Behauptungen über Mutter Apollonia in Umlauf setzt. Einiges möchten wir hier richtig stellen und uns gegen die Verleumdungen zur Wehr setzen. Weiterlesen