Birgittafest

Morgen begehen wir das Hochfest der heiligen Birgitta, der Gründerin unseres Ordens. Aus diesem Grund laden wir alle Freunde und Unterstützer sehr herzlich ein, das Anliegen der Wiederherstellung unseres Klosters der heiligen Brigitta und auch allen Heiligen, deren Reliquien in unserem Kloster sind bzw. waren, anzuvertrauen. Die Festmesse in der Kloster- und Pfarrkirche von Altomünster beginnt um 19:00 Uhr.

Miniatur der heiligen Birgitta mit Reliquien verschiedener Heiliger

Das Hochfest der Epiphanie

Das Hochfest der Epiphanie

Heute feiern wir die Erscheinung des Herrn. Das heißt, dass Jesus als Sohn Gottes sich auch der Heidenwelt in Gestalt der Sterndeuter aus dem Osten (genau genommen handelt es sich um sogenannte „Magoi“, das sind Priester der persischen Religion) offenbart hat. Da diese Weisen dem Jesuskind drei Geschenke – nämlich Gold, Weihrauch und Myrrhe – brachten, schloss man daraus, dass sie zu dritt waren. Ihr Besuch bei der heiligen Familie wird von als Könige verkleideten Kindern nachempfunden, die als Sternsinger die Familien der Gläubigen besuchen, ein Segenslied singen, mit geweihter Kreide einen Segen an die Haustür schreiben und Spenden für bedürftige Kinder in aller Welt sammeln.

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Unterstützung aus Brüssel: Bekommt Altomünsters Kloster eine europäische Perspektive?

MdEP Arne Gericke bei seinem Besuch im Kloster St. Birgitta in Altomünster am 11. November.

MdEP Arne Gericke bei seinem Besuch im Kloster St. Birgitta in Altomünster am 11. November.

Eine Presseerklärung vom Mitglied des Europäischen Parlaments, Arne Gericke

Europaabgeordneter Arne Gericke schreibt an Papst und Vatikan: „Segensreicher Ort, beeindruckendes Zeugnis des Glaubens“ / Heilige Birgitta als „Patronin Europas“ – Vision: Ein Europakloster 

ALTOMÜNSTER/BRÜSSEL. Lange ist es nicht mehr bis zum Jahresende und der angekündigten Auflösung des Klosters Altomünster – 520 Jahre nach Gründung des Birgitten-Ordens vor Ort. Unverhofft bekommen Schwester Apollonia Buchinger und die Freunde des Klosters nun Unterstützung aus dem Europaparlament in Brüssel: „Altomünster ist ein spürbar segensreicher Ort und der aufrechte Einsatz der Schwestern für ihr Kloster ein beeindruckendes Zeugnis ihres Glaubens“, sagt Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei und kirchenpolitischer Experte der drittstärksten Fraktion (EKR) im Europaparlament. Als solcher hat er nicht nur das Kloster besucht, sondern sich zudem in einem Schreiben an den Papst, Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den ehemaligen Regensburger Bischof Ludwig Kardinal Müller, heute einflussreicher Präfekt der Glaubenskongregation, im Vatikan gewandt. Sein Vorschlag: „Finden wir eine Lösung, um den Orden zu erhalten. Ehren wir die Bedeutung der Heiligen Brigitta als ‚Patronin Europas‘. Stellen Sie die Weichen, um ein ‚Europakloster‘ Altomünster als Ort der Begegnung in schweren, europäischen Zeiten zu schaffen. Europa braucht solche Zeichen, solche Kraft – wenn nicht jetzt, wann dann?“

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Weihnachtsvision aus dem 7. Buch der himmlischen Offenbarungen der Heiligen Birgitta

Geburt Christi

Im 7. Buch der himmlischen Offenbarungen der Heiligen Birgitta hat Birgitta bei ihrem Besuch in Bethlehem im Sommer 1372 eine Vision von der Geburt Jesu. Nachfolgend haben wir Ihnen passend zur Weihnachtszeit die Kapitel 21 bis 24 aus besagtem 7. Buch aufbereitet.

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Die Weihnachtsvision der heiligen Birgitta von Schweden (1303−1373)

Niccolo di Tommaso: Geburt Christi (1373-1375).

Niccolo di Tommaso: Geburt Christi (1373-1375).

Die heilige Birgitta von Schweden unternahm im Jahr 1372/73 ihre letzte Pilgerreise. Diese führte ins Heilige Land. In der Geburtsgrotte von Bethlehem sah die heilige Birgitta in einer Vision die Geburt Christi. Diese sogenannte Weihnachtsvision der heiligen Birgitta verbreitete sich damals sehr schnell und hinterließ auch ihre Spuren in der bildenden Kunst des Spätmittelalters. Der bisher geläufige Darstellungstypus Marias als liegende Wöchnerin gehörte nun der Vergangenheit an. Die Darstellung des Jesuskindes, das von einem goldenen, strahlenden Lichtkranz umgeben ist, hat ebenfalls ihren Ursprung in Birgittas Vision und wurde zuvor so nicht dargestellt.

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Besuch in Gnadenberg

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Am Mittwoch, 21. September 2016, nahmen wir – Mutter Apollonia und Postulantin Claudia Schwarz – auf Einladung des hiesigen Frauenbundes an einem Ausflug nach Gnadenberg in der Oberpfalz teil. Nach einer heiligen Messe besichtigten wir die restaurierten Teile des Klosters sowie die grandiose Ruine der ehemaligen Klosterkirche. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zur Besichtigung einiger markanter Gebäude in der Stadt Altdorf, die zeitgleich mit Kloster Gnadenberg entstanden war.

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Gedenktag Maria Königin

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Als Christus der heiligen Birgitta in einer Vision den Auftrag gab, unseren Orden zu gründen, sagte er ihr, dass er diesen Orden zur Ehre seiner liebreichsten Mutter errichtet haben wolle. Er hat ihr geboten, dass die Schwestern täglich aus Ehrerbietung gegen die Jungfrau Maria feierlich deren Tagzeiten singen und in besonderer Weise ihre Tugenden nachahmen sollen. Einige dieser Tugenden sind in der Lauretanischen Litanei, die wir jeden Samstag nach der Vesper singen, in poetischen Bildern ausgedrückt.

Zum heutigen Gedenktag Maria Königin wollen wir unseren Freunden und Lesern ein kleine Freude bereiten, indem wir Ihnen die Litanei – in der Maria ja auch unter mehreren ihrer Titel als Königin angerufen wird – in der Form, in der wir sie verwenden, zur Verfügung stellen. Man kann sich selbst eine kleine Broschüre daraus basteln, indem man die beiden Seiten des PDF-Dokuments doppelseitig auf ein DIN A4 Blatt (Spiegelung an der Längskante) ausdruckt, das Blatt horizontal in der Mitte durchschneidet, die beiden Hälften so aufeinander legt, dass sich eine fortlaufende Seitenzählung ergibt und das ganze mit ein oder zwei Heftklammern miteinander verbindet.

Hier steht die Litanei für Sie zum Download bereit.